Wir sind eine Kirche der
Oblaten des Heiligen Franz von Sales im Herzen von Wien.






Wir sind ein Ort der Spiritualität und der Musik. In wenigen
Minuten erreichen Sie uns vom Karlsplatz und vom Stephansplatz.

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"Nordpolen", Uni. Prof. Dr. Heide Dienst

Zur Einstimmung auf unsere Reise nach Nordpolen (23. - 30. April 2017) lässt uns Univ.Prof. Dr. Heide Dienst an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben.

Ort: Seminarraum Annakirche

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 18:45 Uhr

Eintritt frei, Spenden für die Annakirche erbeten.





Foto: Michał Słupczewski, eigenes Werk www.slupczewski.pl, Michał Słupczewski, 
Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6960833
 

Frankreichs Verhältnis zu den Habsburgern, Dr. Karas, Vortrag am Freitag 04. November 2016, 18.45 Uhr

Frankreichs Verhältnis zu den Habsburgern

Vortragender: Herr Dr. Robert Karas, Botschafter in Ruhe

Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: Freitag, 4. November 2016, 18.45 Uhr
Beitrag: Freiwillige Spenden

Agape im Refektorium 

Rechte Hand der hl. Anna

Bruder Günter mit Handreliquie
Seit 1743 ist die Annakirche im Besitz dieser kostbaren Reliquie. Die hl. Helena (249 – 329) hat, so wird erzählt, den Leib der hl. Anna nach Konstantinopel mitgebracht. Hier wurde sie von allen Christen aufs höchste verehrt.

Die rechte Hand verpfändete eine angesehene griechische Familie dem König von Portugal gegen ein hohes Darlehen. Dies wurde nie getilgt, so blieb die Handreliquie im Besitz der Familie Braganza.

Als die Erzherzogin Anna Maria, Tochter des Kaisers Leopold I. mit Johann IV., König von Portugal, vermählt wurde, erhielt sie diese heilige Hand als Geschenk. Nach dem Tode ihres Mannes wurde sie Königin von Portugal. Sie schenkte diese heilige Hand ihrer älteren Schwester Maria Elisabeth, Regentin der Niederlande.

In ihrem Testament vermachte Maria Elisabeth die Reliquie ihrer jüngsten Schwester Maria Magdalena in Wien. Diese schenkte testamentarisch die Anna-Hand der Annakirche zur ständigen Verehrung durch die Wienerinnen und Wiener.

Anna Maria, die Königin von Portugal, war die Universalerbin von Maria Magdalena. Auf Bitten von Pater Amioth SJ (ehemaliger Beichtvater der Regentin der Niederlande) bestätigte sie handschriftlich per 30. Dezember 1743, dass sie mit Vergnügen der Annakirche die Handreliquie als ewige Schenkung zukommen lasse.

Die Handreliquie wird in einer Monstranz gezeigt und am Hochfest der hl. Anna – 26. Juli – den Gläubigen zum Kuss gereicht.

verkürzt nach Pater Franz Aregger osfs

Lange Nacht der Kirchen, Fr. 09. Juni 2017

Herzlich willkommen in unserem barocken Juwel,
der Beicht- und Anbetungskirche im Herzen Wiens!




17.15 Rosenkranz
17.40 Segensandacht

18.00 Hl. Messe

gestaltet vom Mozart Knabenchor unter der Leitung von Mag. Peter Lang.

Predigt und anschließende Kirchenführung:
P. Dr. Max Hofinger OSFS  


19.00 Kirchenführung

Das Staunen ist eine Wurzel des Betens: tauchen Sie ein in die Symbolik der Deckenfresken von Daniel Gran aus dem Jahr 1751


19:45 - 21:00  Choram Publico,  singt unter der Führung von
 Frau Doris Kiss Haider

21:00  - 22:00 Uhr:   Das Leben des Hl. Franz von Sales.  Er wurde
genau vor 450 Jahren geboren. Er lebte in einer der schönsten
Regionen Europas: Hochsavoyen. Der Monte Blanc liegt in seiner Diözese.   Er ist Kirchenlehrer und Ordensgründer. Mit seiner Anleitung zu einem Gott hingegebenen Leben, der Philothea

22:00 - 22:30   Genau vor 200 Jahren wurde der Gründer der Oblaten des hl. Franz von Sales geboren: Pater Louis Brisson.







 
Einen anregenden Abend wünschen die Oblaten des hl. Franz von Sales der Annakirche Wien:
P. Franz Aregger, P. Alois Bachinger, P. Maximilian Hofinger


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


http://www.langenachtderkirchen.at/
http://www.langenachtderkirchen.at/kirche/st-anna/

Der Samen geht auf: Seminar mit P. Hofinger, Mittwoch 25. Mai 2016, 18.45 Uhr


Wir machen uns Gedanken zur Kirchengeschich​te. Wie entwickelte sich das Christentum im Laufe der Jahrhunderte?

Thema des Abends: Die Kirche in der Zeit der Reformation - die Hugenotten

Ort: Kirche St. Anna, 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte
Termin: Mittwoch, 25.Mai 2016, 18.45 Uhr
Beitrag: Freiwillige Spende
Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs

Franz von Sales-Fest, Sonntag, 24. Jan. 2016

         Bild: Pfarre Franz von Sales        





Eine besondere Freude für die Oblaten des heiligen Franz von Sales ist das dreitägige Gründungsfest und erste Patrozinium der neuen Pfarre 'Franz von Sales' - bestehend aus den Gemeinden Kaasgraben, Glanzing und Krim - in Wien XIX!
Hier finden Sie einen Bericht von dem feierlichen Ereignis.


War der Petersdom an allem schuld? Vortrag, Mi., 02.12.2015, 18.45 Uhr

Illustration: Wikipedia



Eine Zeitreise von den Anfängen der Reformation bis zum Konzil von Trient mit Frau Dr. Elisabeth Körner als Vorschau auf das Reformationsgedenkjahr 2017.

Vortragende: Dr. Elisabeth Körner
Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2015, 18.45 Uhr

Der Koran, das heilige Buch des Islam: Mittwoch, 4. 11. 2015, 18.45 Uhr

Illustration: Wikipedia

Seminar über den Koran mit Frau Dr. Inge Karas.

Sie lebte vor der Revolution mehrere Jahre in Damaskus und ist gute Kennerin der arabischen Kultur. Ihr Referat gibt Einblick in den Koran und seine Bedeutung für uns.

Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: 4. November 2015, 18.45 Uhr
Freier Eintritt

Pontifikalamt, Fr., 31. Oktober, 18.00 Uhr

500 Jahre ST. ANNA

1514 wurde der Grundstein zur Annakirche gelegt.
Die 500-jährige Geschichte der Annakirche ist mittlerweile bekannt oder kann leicht anderweitig nachgelesen werden - nicht zuletzt im neuen, zu diesem Anlass angefertigten Kirchenführer.
Nein, die Festmesse mit dem Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn gestaltete sich nicht zu einem Feuerwerk sich überschlagender Fakten, sondern wurde zu einer Fortsetzung der bereits sehr familiären Festmessen dieses Jubeljahres.
Auch die Predigt wirkte intim und kolloquial - und doch spannte sie einen mitreißenden Bogen von der Rolle der Annakirche als spirituelles Refugium über das Vorbild, das die heilige Familie bei der Bischofssynode in Rom hoffentlich noch spielen wird und die segnende Wirkung des liebenden Beziehungsgeflechtes, das den dreieinen Gott in sich ausmacht bis zu seinem irdischen Ausdruck in der Vielzahl der Heiligen: den allgegenwärtigen anerkannten Helfern wie auch all den unbekannten Menschen, die sich einfach um ein Leben in der göttlichen Unversehrtheit bemühten; 
wofür, um zum Anfang zurückzukommen, ein betreuter Ort der Hinwendung zu Gott ein großer Hilfsdienst ist, den die Oblaten des hl. Franz von Sales seit über 100 Jahren bieten.
Zum Dank für die Treue im Mitfeiern und Mitgestalten wurden alle zur Agape geladen, wo sich der hohe Gast, Freunde, Mitwirkende sowie Kirchenbesucherinnen und -Besucher noch bei einfacher, aber köstlicher Klosterbewirtung unterhalten konnten.
- Es ist immer eine besondere Aufgabe, ja auf keinen der zum Gelingen Beitragenden zu vergessen. 
Besonders hervorgehoben seien jedoch die routinierte liturgische Hilfstruppe aus dem Schottengymnasium, die tatkräftige und ideelle Mithilfe der Pfadfinderinnen und Pfadfinder durch die festliche Anwesenheit mit ihrer Gruppenfahne, der musikalische Rahmen durch die Choralschola St. Anna mit der Missa brevis no. 4 in C-Dur von Charles Gounod sowie das Streichquartett "medici et musici" unter der Leitung von Dr. Ferdinand Raab und nicht zuletzt die Konzelebration aller in der Annakirche tätigen Geistlichen mit der Unterstützung ihres Provinzials Thomas Vanek und mehreren Mitbrüdern der Sales-Oblaten und der Augustiner.

Weitere Einzelheiten, die im Artikel nicht untergebracht werden konnten, erfahren Sie wieder in der Bildserie (zur Verfügung gestellt von Marianne Malmström und Mag. Thomas Neunteufel). Unten finden Sie die Links zu den Mitschnitten der herzerwärmenden Predigt und der Wandlung auf YouTube.

Deo gratias für alle Veranstaltungen dieses Jubiläumsjahres 2014, auf die Sippenmutter Anna sicherlich mit Wohlwollen herunterblicken kann!

Predigt Teil 1   Predigt Teil 2   Wandlung



Aus der Geschichte der Kirche und des Ordens

Frankreichs Kirchenpolitik um 1900

Die Oblaten des heiligen Franz von Sales gründete Louis Brisson (1817 – 1908) in Troyes, Frankreich. 1875 erhielt unsere Kongregation die päpstliche Anerkennung.

Die politische Lage war damals in Frankreich ausgesprochen kirchenfeindlich. Die Kirche war in der Zeit vor dem Deutsch – Französischen Krieg von 1870/71 royalistisch. Nach der Gefangennahme Napoleons III. regierten die Republikaner in Paris. Papst Leo XIII. ermutigte die französischen Bischöfe zu einer regierungsfreundlichen Einstellung. Dennoch steuerte Ministerpräsident Pierre Waldeck-Rousseau (1846 - 1904) einen kirchenfeindlichen Kurs. Er wollte die Republik stabilisieren, außerdem wollte er alle Ordensschulen verstaatlichen. Mit seinen Vereinsgesetzen von 1899 bezeichnete er die Ordensgelübde als gesetzeswidrig, sittenwidrig und unerlaubt. Im Interesse der wahren Freiheit und zum Schutz des Gemeinwohles sollten Vereine wie die katholischen Orden abgeschafft werden. Die Ordensgelübde legten es darauf an, die Initiative und die Schaffenskraft ihrer Mitglieder zu vernichten. Sie seien eine Art Gegenrevolution zu den Prinzipien der republikanischen Ordnung.
Émile Combes (1835 - 1921) folgte Waldeck-Rousseau als Ministerpräsident (1902 – 1905). Dieser ehemalige Priester und Hochschullehrer der Assumptionisten in Nîmes verkündete als Ziel seiner Regierung, die Kirche vollständig aus dem öffentlichen Leben Frankreichs zu verbannen.

Seine Regierungsschritte:
1. Juli 1902: Schließung der ca. 3000 nicht staatlich genehmigten kirchlichen Schulen. Dies führte zu heftigen  öffentlichen Protesten – 74 Bischöfe unterzeichneten eine „protestation“.
2. Daraufhin Einstellung der Besoldung von Bischöfen durch die Regierung.
3. März 1903: Auflösung aller männlichen Ordensgemeinschaften
4. Juli 1903: Auflösung aller weiblichen Ordensgemeinschaften
5. 7. Juli 1904: Verbot der Neugründung von Ordensgemeinschaften

Pater Joseph Lebeau OSFS war ab 1896 in Wien.

Festmesse 500 Jahre Annakirche, 16. 05. 2014, 18.00 Uhr

Laut historischen Recherchen wurde im Jahr 1514 der Grundstein für die Kirche St. Anna in Wien gelegt -
Grund genug, ausgiebig Dank zu sagen für 500 Jahre wechselvoller Geschichte der Gottesdienststätte und für die Fürsprache ihrer Patronin, zu der die Wienerinnen und Wiener stets gerne Zuflucht genommen haben.

Wie bei allen Feiern in der Annakirche mündeten fleißige Vorbereitung und tatkräftige Zusammenarbeit am 16. Mai in eine denkwürdige Hl. Messe, für die als Hauptzelebrant und Festprediger der emeritierte Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl gewonnen werden konnte.

Es war nicht sein erster Besuch und sicherlich auch nicht sein letzter, denn es war ihm eine sichtliche Freude, mit so vielen Mitbrüdern, Mitwirkenden und Gästen das zu tun, wofür eine Kirche da ist: Eucharistie zu feiern.

Sie alle waren zusammengekommen: zahlreiche Mitbrüder aus dem Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales, für welchen die Annakirche 1898 erster Zufluchts- und Wirkungsort im deutschsprachigen Raum gewesen war, allen voran der gegenwärtige Provinzial P. Thomas Vanek; Mit-Schwestern Oblatinnen des hl. Franz von Sales; Nachbar und Pfarrer, Augustinerpater Matthias Schlögl; treue Annakirchenbesucherinnen und -Besucher und Gäste aus befreundeten Kirchengemeinden; die Choralschola St. Anna mit der Messe brève no. 4 in C; Vertreter der ebenfalls schon seit über 80 Jahren im Haus untergebrachten Pfadfindergruppe XV; der eine oder andere von seinen Mitmenschen noch gar nicht als ernsthafter Jesusnachfolger wahrgenommene Zachäus; aber ganz sicher auch die unsichtbar über alles wachende Heilige elterlich fördernder Liebe, St. Anna.

Deo gratias für das großartige Fest, das sich in einer Agape in den Klosterräumlichkeiten fortsetzte und das sich - als Tüpfelchen auf dem i - optisch ein wenig unterschied von den jährlich wiederkehrenden Gedenkanlässen durch die diesmal nicht aus dem eigenen reichhaltigen Fundus stammenden Messgewänder!

Unser spezieller Dank gilt wieder Mag. Thomas Neunteufel für die Bilder und Aufzeichnungen von der Festpredigt (Teil 1 Teil 2)!




500 Jahre Annakirche 1514 - 2014

1514 wurde der Grundstein für die Annakirche gelegt (Dehio, I. Bezirk). Als Dank für diese 500 Jahre Annakirche feierten wir am 16. Mai 2014 um 18 Uhr mit em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl eine Festmesse.

1415 erwirbt die Bürgersfrau Elisabeth Wartenauer einen Grundstückskomplex mit Gebäuden in der Kärntnerstraße, Johannes- und Annagasse. In einem dieser Gebäude eröffnet sie ein „Pilgramhaus“, also ein Hospiz für Pilger und Obdachlose.

Der genaue Tag der Grundsteinlegung der gotischen Annakirche ist nicht bekannt. Doch existieren im Wiener Stadtarchiv, untergebracht im Gasometer, Baurechnungen, die lt. dem Historiker Gerhard Schmidt auf eine Grundsteinlegung im Jahre 1514 schließen lassen.

Zum Annafest 1518 wurde die Kirche geweiht. Bischof der damals noch sehr kleinen Diözese Wien war Georg Slatkonia (1456 – 1522).

Nach der Türkenbelagerung von 1529 versiegte der Pilgerstrom. Klarissinnen zogen im Pilgramhaus ein, sie starben aus. Auch andere Institute schrumpften: Ein Jahr nach der Türkenbelagerung von 1529 hatte die Wiener Universität nur noch 30 Studenten, die juridische Fakultät war aufgelöst worden und an der theologischen Fakultät fanden in manchen Jahren überhaupt keine Vorlesungen statt.

1551 kamen die Jesuiten nach Wien, von 1573 bis 1773 betreuten sie die Annakirche. In der Glanzzeit bildeten die Jesuiten 90 Novizen in St. Anna aus.

Seit 1897 betreuen die Oblaten des hl. Franz von Sales die Annakirche.
Wie kamen die Oblaten nach Wien? Zu dieser Zeit suchte die antiklerikale Regierung die Ordensleute aus Frankreich zu vertreiben. 1903 wurden alle Orden aus Frankreich ausgewiesen.
Pater Joseph Lebeau war als erster Oblate Kirchenrektor von St. Anna.

Zum festlichen Anlass wurde ein neuer Kirchenführer erstellt, den Sie am Schriftenstand erwerben können.


Die wichtigsten Lebensdaten des heiligen Franz von Sales (1567-1622)

1567 21. August: Geburt auf Schloss Sales bei Thorens in Savoyen
1573-78 Schulausbildung in La Roche und Annecy
1578-88 Studium in Paris
1586/87 „Krise von Paris“: Franz von Sales findet zu seinem optimistischen Gottes- und Menschenbild, das ihn ein Leben lang prägen wird
1588-91 Studium in Padua
1591 5. September: Promotion zum Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechtes
1593 18. Dezember: Priesterweihe in Annecy und Ernennung zum Dompropst der Diözese Genf/Annecy

Seligsprechung P. Louis Brisson (1817-1908), 22.09.2012


Gründer der Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales
Wir freuen uns sehr: Unser Ordensgründer wird am 22. September 2012 in der Kathedrale von Troyes selig gesprochen.

Louis Alexander Brisson :
Geboren am 23. Juni 1817 in Plancy, Campagne, Frankreich.
Am 18. Dezember 1840 wurde er zum Priester geweiht. Er war Lehrer und Beichtvater im Kloster der Heimsuchung. Er hatte ein soziales Herz und schuf ein Heim für die Arbeiterinnen in den Textilfabriken von Troyes. Es gelang ihm, seine ehemalige Schülerin Leonie Aviat als Leiterin dieser Heime zu gewinnen.
1868 gründete er mit ihr die Oblatinnen des hl. Franz von Sales. Leonie Aviat wurde am 25. November 2001 heilig gesprochen.

1875 gründete er die Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales, deren Mitglieder sich der Erziehung sowie der Seelsorge widmen. Gestorben ist er am 2. Februar 1908 in Plancy.

Gott segnet die liebenden Herzen

Louis Brisson sagte ganz im Geiste des hl. Franz von Sales, der sein Leben begleitete: „Statt die Schranken eurer Liebe mehr und mehr einzuengen, solltet ihr sie immer mehr erweitern; so werdet ihr Gottes Segen ernten, denn Gott segnet nun einmal die liebenden Herzen.“ 

Pater Thomas Vanek osfs, Provinzial

P. Vanek bei seiner Predigt
in Fockenfeld, 22.8.2009
Seit 1. Juli 2009 gibt es im Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales nur mehr eine deutschsprachige Provinz.
Der neue Provinzial ist Pater Thomas Vanek. Er war zuvor in Ried im Innkreis, in Eichstätt/Bayern und als Hausoberer und Religionsprofessor an unserm Gymnasium in Dachsberg, O.Ö., tätig.

Er löst Pater Konrad Haußner als Provinzial ab, der in den letzten zwölf Jahren unsere Provinz leitete und nun seinem Ruf nach Düdingen in die Schweiz folgt.

Konzelebration in Fockenfeld







                    Vivat Jesus!

 

 

 

Die Kirche St. Anna

Unsere Kirche ist leicht zu finden. Sie gehen von der Staatsoper in der Kärntnerstraße Richtung Stephansdom. Die dritte Gasse nach rechts ist die Annagasse. Wenn Sie Ihre Augen erheben, sehen Sie einen Kirchturm. Der gehört zur Annakirche.