Wir sind eine Kirche der
Oblaten des Heiligen Franz von Sales im Herzen von Wien.






Wir sind ein Ort der Spiritualität und der Musik. In wenigen
Minuten erreichen Sie uns vom Karlsplatz und vom Stephansplatz.

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Einkehrtag und Weiheerneuerung des Salesschwestern, 20. März 2017, Beginn 14 Uhr

Die Salesschwestern treffen sich am 20. März um 13:45 Uhr in der Annakirche zur stillen Anbetung.


14:15 Uhr im Seminarraum erster Impuls mit Gesprächsrunde

15 Uhr zweiter Impuls mit Gesprächsrunde

16 Uhr Pause für Kaffee und Kuchen

17:15 Uhr Rosenkranz in der Kirche

17:40 Uhr Andacht in der Kirche

18 Uhr: Hl. Messe mit der Gemeinde und Weihneerneuerung.


Gruppenleiterin: Heidi Weiß
Geistliche Begleitung: P. Dr. Maximilian Hofinger OSFS
Nächster Termin: Montag, 15. Mai 2017, 15.00 Uhr
Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum
  

Exerzitien 13. bis 15. Jan. 2017

Vom 13. bis 15. Jänner 2017 finden in Kirchberg am Wechsel wieder Exerzitien mit Pater Dr. Max Hofinger statt.

Thema: "Gott spricht zu mir im Neuen Testament.“


Beginn: Freitag um 18 Uhr, Ende: Sonntag mit dem Mittagessen.
Bitte melden Sie sich bei P. Hofinger oder in der Sakristei an!
Hier finden Sie einige Bilder aus einem der vergangenen Jahre.

Der Samen geht auf: Seminar mit P. Hofinger, Mittwoch 25. Mai 2016, 18.45 Uhr


Wir machen uns Gedanken zur Kirchengeschich​te. Wie entwickelte sich das Christentum im Laufe der Jahrhunderte?

Thema des Abends: Die Kirche in der Zeit der Reformation - die Hugenotten

Ort: Kirche St. Anna, 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte
Termin: Mittwoch, 25.Mai 2016, 18.45 Uhr
Beitrag: Freiwillige Spende
Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs

Würdig für den Empfang der Kommunion?

Albrecht Dürer: Betende
 Hände, Ill. aus Wikipedia
Viele katholische Gläubige haben oft Probleme damit, ob sie würdig sind, zur Kommunion zu gehen. Sie meinen, zuerst müssten sie immer zur Beichte gehen.
Diese Frage hat Papst Franziskus in seinem Lehrschreiben „Die Freude des Evangeliums“ aufgegriffen (Abschnitt 47):

'Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen. Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.'

Die Beichtkirche im Herzen Wiens seit 1907

Die Annakirche

ist weithin bekannt als Kirche, in der stets Beichtgelegenheit angeboten wird.
(Werktage: 9.00-12.00 u.15.00-17.30 Uhr; Montag durchgehend; Sonntag: 10.00-11.00 u. 16.00-17.30 Uhr)

Unter Katholiken (besonders unter Priestern und Bischöfen) hört man oft die Klage: Niemand geht mehr zur Beichte!

Daher einige Gedanken zum Sakrament der Buße:

1. Viele sagen: Wozu soll ich beichten?
Ich bin ja in Ordnung; die Frage meiner Schuld mache ich mit Gott direkt aus, dazu brauche ich keinen Menschen, auch keinen Priester.
Man soll einem Menschen, der so denkt, auch nicht einreden, dass er zur Beichte gehen muss. Lange genug wurden die Menschen zum Empfang der Sakramente moralisch verpflichtet. Wie man mittlerweile sieht, war das nicht „nachhaltig“, wie man heute sagt. Wir müssen einem solchen Menschen nicht einreden: Du musst dich schuldig erfahren.
Es gibt anderseits Menschen, die zur Beichte gehen und das sehr schätzen und erleichtert werden. Sie gehen entlastet aus der Beichte in das Leben.
Die Begegnung mit Gott in diesem Sakrament kann offensichtlich hilfreich, beglückend und ein Gewinn sein.

Weitere gute Gründe, dieses Angebot der Annakirche wahrzunehmen, entdecken Sie, wenn Sie

Papst Franziskus zur Beichte am 12.3.2015


„Es gibt keine Sünde, die Gott nicht vergeben kann, keine!“
Das betonte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei einer Audienz.

„Die Sakramente sind, wie wir wissen, der Ort der Nähe und der Zärtlichkeit Gottes für den Menschen. Sie sind die konkrete Weise, in denen Gott uns begegnet, um uns zu umarmen, ohne sich unser und unserer Begrenztheiten zu schämen.“


Besonders in der Beichte sei es die Aufgabe, die Menschen in die Nähe der Barmherzigkeit Gottes zu bringen. Sie dürfe kein Ausfragen werden, sondern müsse im Gegenteil befreiend wirken.
Vor seiner Ernennung zum Weihbischof hatte Papst Franziskus selber zwei Jahre lang in Argentinien vor allem als Beichtvater gearbeitet. Weder der laxe Umgang mit Sünde noch das überstrenge Festhalten an Regeln zeige einen geschwisterlichen Umgang mit dem Beichtenden. Es gehe darum, die Büßenden an die Hand zu nehmen und zur Bekehrung zu begleiten, das sei wahre Barmherzigkeit.

„Aber auch euch Beichtvätern sage ich: Lasst euch selbst vom Sakrament der Beichte erziehen!
Wie viel können wir doch lernen von der Bekehrung und der Reue unserer Brüder und Schwestern! Sie treiben uns an, selber auch eine Gewissenserforschung zu machen. Liebe ich denn den Herrn genauso wie diese alte Frau? Ich, der Priester, der ich Diener der Barmherzigkeit bin, bin ich bereit zur selben Barmherzigkeit, wie ich sie im Herz dieses Menschen in der Beichte sehe? Bin ich Beichtvater bereit, dieselbe Bekehrung zu machen, wie ich sie in diesem Menschen in der Beichte sehe, dem ich diene?“

Papst Franziskus erinnerte abschließend daran, dass in der Beichte nichts durch eigene Vollmacht geschehe, der Blick müsse immer auf Gott gerichtet bleiben. Weder durch theologische, psychologische noch durch juristische Kompetenz erlange man das Amt, sondern durch die Gnade und Liebe Gottes.

„Wir dürfen diesen Blick auf Gott nie verlieren, der uns wirklich demütig macht, der uns unsere Schwestern und Brüder wirklich annehmen lässt, die zum Beichten zu uns kommen.“

Christus, das Ursakrament

Christus, das Ursakrament

Das neue Gotteslob hilft uns, die Sakramente besser zu verstehen und aus ihnen zu leben. Dort lesen wir: „In den Sakramenten begegnen die Menschen Christus selbst. Er ist das ‚Ursakrament‘, in dem die Gnade Gottes in ihrer ganzen Fülle erschienen ist. Durch den Heiligen Geist bleibt er in der Kirche, dem ‚Grundsakrament‘, gegenwärtig. Die sieben Sakramente sind wirksame Zeichen der Gnade und Liebe Gottes. Sie entfalten in den liturgischen Feiern die sinnenhafte Zuwendung Gottes zu den Menschen. Sie setzen den Glauben voraus, zugleich nähren und stärken sie ihn“ (GL 570/1).

Anregung zur Feier der hl. Beichte finden Sie im Gotteslob:
Nr. 593 - 601

Erforschung des Gewissens:  „Wenn ich mein Gewissen erforsche, nehme ich eine Standortbestimmung vor, die Klarheit über mein Tun und Lassen, über meine Motive und Ziele gibt. Ich horche auf mein Innerstes und spüre der Stimme in mir nach, der Stimme meines Gewissens. Denn im Inneren seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muss und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist“ (GL 593/4).


Der Katholische Katechismus mit P. Dr. Max Hofinger: Schlussbetrachtung


Wir haben uns jetzt mehrere Jahre mit den Texten des KKK beschäftigt.
Damit wollten wir möglichst genau die objektive Lehre der Kirche kennenlernen.
Ich danke für das Interesse, das Sie immer gezeigt haben.

Wir sind uns allerdings bewusst: Wissen allein macht nicht fromm.

Wir wollen von der Größe Gottes begeistert sein, wollen sein Wirken in der Menschheitsgeschichte wahrnehmen und uns bemühen, in der Nachfolge Christi zu leben.

Selbst religiöses Leben beruht auf drei Säulen:

            1. Sachkompetenz
            2. Ethisches Verantwortungsbewusstsein
            3. Spirituelle Tiefe

Gerade bei der Betrachtung des 7. und 8. Gebotes haben wir gesehen, dass die Sachkompetenz Hochschulen beschäftigt. Unser Leben mit der momentanen Bankenkrise zeigt, wie sehr ethisches Verantwortungsbewusstsein gefordert ist. Dies erhoffen wir uns von spiritueller Verankerung.

Schlicht: Wer betet, wird sich verantwortungsbewusst verhalten.
Für Sachkompetenz gilt der Grundsatz: Prüft alles, das Gute behaltet.


Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger
Termin: Donnerstag, 31. Mai 2012, 18.45 Uhr
Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum